Hochzeit

Wolken-leichte Hochzeitstorte mit Beeren und Süßkirschen

19. Juli 2017

Vor erst wenigen Tagen rief mich Isabel an: Kannst du mir nächste Woche eine Hochzeitstorte machen? Na, aber klar doch! Sie wünschte sich etwas sommerliches, vielleicht mit Himbeeren, Mandeln und einer leichten Creme. Alles andere durfte ich entscheiden. Gleich hatte ich eine Vision von der Torte: halb-transparent, mit beeren-farbenen Blüten, die sich von links unten nach rechts oben ranken; eine lockere Frischkäse-Creme, ein buttriger Mandel-Teig und frisches Sommer-Obst. Einfach zum Reinlegen!

Als ganz spontane Angelegenheit waren zur Hochzeit 20 Gäste eingeladen, und da es die Torte zum Kaffee geben sollte, habe ich die Stücke etwas größer kalkuliert. Das obere Stockwerk hat 15 cm Durchmesser, das untere 18 cm. Die Torte hat ohne Dekoration eine Höhe von 22 cm, das finde ich sehr anständig.

Ich einen Teig zur Hand genommen, der nur ganz wenig Mehl beinhaltet und massenweise gemahlene Mandeln. Er ist wenig süß, hat eine dezente Vanille-Note und wird durch viel Ei und Butter unglaublich weich und unwiderstehlich. Den abgeschnittenen Deckel musste ich einfach kosten…Hammer! Die Creme besteht zu großen Teilen aus Frischkäse, dazu kommen Crème Fraîche, Butter, etwas (aber nicht sehr viel) Puderzucker und Vanillezucker. Sie schmeckt fantastisch frisch und ist wolken-leicht – die perfekte Creme für eine Sommertorte. Gefüllt wurde die Torte also mit dieser Creme und Himbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren und klein geschnittenen Süßkirschen. Die Johannisbeeren bringen eine ganz tolle spritzige Note hinein; ich habe sie aber sparsam eingesetzt, sauer soll die Torte ja nicht wirklich sein. Ein Stockwerk besteht aus drei Böden, zwei dicken Schichten Creme und Obst und wird oben mit einer dünnen Schicht Creme abgeschlossen sowie mit etwas Creme umschlossen, um den halb-transparenten Look herzustellen.

Die Torte habe ich gestapelt nach dem Prinzip, was ich hier getestet habe. Allerdings geht der Mittelstab nicht ganz durch, sondern endet mitten in der oberen Torte. Nachdem der Transport doch ganz schön wackelig war, werde ich den Stab beim nächsten Mal wieder ganz durchführen, auch ob von oben etwas mehr Handhabe über die Torte zu haben.

Hat mir die Dekoration dieses Mal wieder Spaß gemacht! Bei einem neu entdeckten Blumenstand um die Ecke habe ich viel zu viele Blumen gekauft – die Auswahl in Beeren-Farben war unglaublich. Und eins, fix, drei habe ich ein wenig dekoriert: Ein großer, handgetöpferter, dunkelblauer Teller als dezent-rustikale Unterlage, ein Reihe Blaubeeren um die unterste Torte herum, eine Reihe Hortensien-Blüten um die oberste Torte herum. Dann ein Blüten-Highlight links unten auf dem Teller, ein weiteres oben rechts auf der obersten Torte. Einige Rispen Johannisbeeren, einige Kirschen, einige Stängel Minze. Zum Schluss ein Band aus Blüten, was die Highlights verbindet. Perfekt: eine zauberhaft leichtes Sommervergnügen für alle Sinne. Ab in den Karton, auf zur Hochzeit!

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