Kuchen

Einfacher Schokoladenkuchen mit Zartbitter-Frosting (vegan)

30. April 2017

Nachdem ich mich vor einiger Zeit an veganen Keksen versucht habe, die ein ganzer Erfolg waren, habe ich mich dieses Wochenende einen Schritt weiter gewagt und einen Schokoladenkuchen gebacken. Tatsächlich fühle ich mich, als müsste ich das Backen ganz neu lernen, denn die grundlegenden Regeln der Chemie, die das nicht-vegane Backen beherrschen, gelten einfach nicht mehr. Das fehlende Ei – und offenbar inadequater Ersatz – ist mir dann hier auch auf die Füße gefallen, der fertige Kuchen wurde nämlich immer krümeliger je kühler er wurde. Heute, einen Tag nach dem Backen, ist der Kuchenrest zu einem einzigen Krümelfeld zusammengefallen. Ich möchte allerdings festhalten: Die Krümel schmecken außerordentlich gut! Das Frosting war dann meine große Rettung:

Nachdem ich den Kuchen gestürzt hatte, was auch nicht ohne Verluste in Form von größeren Abbrüchen und Krümeln vonstatten ging, habe ich den Kuchen kurzerhand mithilfe des Frostings wieder zusammengekittet. Bis zur Kuchentafel hat er es sogar geschafft und war so trotz allem ein Hit. Kurz: Leckerer Kuchen, es gibt aber Optimierungsbedarf.

Rezepte wie dieses schwirren überall herum – Mehl, Zucker, Kakao, Öl, Kaffee, Vanille. Gemixt, in den Ofen, fertig. Das Frosting habe ich schon einmal in nicht-veganer Version gemacht, nämlich aus Sauerrahm (hier die Soja-Alternative) und Zartbitterschokolade. Der leicht saure Einschlag macht den Kuchen geschmacklich interessanter und empfiehlt sich für alle, die es nicht so mit Butter-basiertem Frosting haben.

Vor einem Jahr: Blaubeer-Buttermilch-Torte und Nusscrunch-Vanille-Apfel-Torte

Vor zwei Jahren: Dinkel-Hefezopf

Vor drei Jahren: Dunkles Sodabrot (WAO, schon drei Jahre!)

Schokoladenkuchen mit Zartbitter-Frosting (vegan)

Für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 60 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 150 g Puderzucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 250 ml Kaffee
  • 125 ml Pflanzenöl
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 100 g Zartbitterschokolade

Für das Frosting:

  • 170 g Zartbitterschokolade
  • 200 g veganer Sauerrahm

Vorbereitungen. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Eine mittlere Napfform mit Öl auspinseln und mit Kakaopulver ausstreuen. Überschüssiges Pulver ausklopfen.

Den Teig zubereiten. Mehl, Kakaopulver, Zucker, Backpulver und Salz in eine Rührschüssel sieben und dann vermengen. In einem Messbecher Kaffee und Öl abmessen, das Vanillemark dazugeben. Die Kaffee-Öl-Mischung nach und nach zur Mehl-Mischung dazu gießen und mit einem Gummispatel untermischen, sodass gerade so ein Teig entsteht. Die Schokolade hacken und unterziehen.

Den Teig backen. Den fertigen Teig in die Form geben, glätten und ca. 35 Minuten backen. Ein Holzstäbchen, was man in die Mitte des Kuchen piekt, sollte trocken (aber nicht zu trocken) herauskommen. Etwas abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und dort ganz auskühlen lassen.

Das Frosting herstellen und den Kuchen ummanteln. Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen lassen, dabei immer wieder umrühren. Die geschmolzene Schokolade und den Sauerrahm in eine Rührschüssel geben und zügig mit einem Schneebesen oder einem Rührgerät zu einer glatten Masse verrühren. Dann sofort auf dem Kuchen verteilen, denn das Frosting wird sehr schnell fest. Fertig!

You Might Also Like

2 Comments

  • Reply lifekathitsbest 2. Mai 2017 at 20:11

    Hörr sich ganz toll an! Toller Beitrag 😊😙 liebe Grüße 🤗

  • Leave a Reply

    *