Kekse & süße Happen

Vegane Chocolate-Chip-Cookies

27. Oktober 2016

Ist es zu fassen, dass mein letzter Eintrag vom Juni ist! Vor lauter Hochzeitstorten und Hochzeiten den Sommer über und dem wohlverdienten Urlaub im September bin ich zu nichts anderem gekommen. Aber ehrlich: Drei Hochzeitstorten innerhalb eines Monats zu backen, war so ungefähr das coolste, was ich seit Langem gemacht habe. Jetzt jedenfalls bin ich wieder da, erstmal hochzeits-los, habe mich diese Woche in meiner wunderbaren Küche eingefunden und losgelegt – mit KEKSEN!

Mein kleiner Bruder ist unter die Veganer gegangen, und obwohl ich ganz ehrlich gesagt anfangs etwas skeptisch war, macht mir die Rezeptsuche und das Umdenken mittlerweile total Spaß. Mein neuestes Projekt ist, ein zünftiges, veganes Weihnachtsessen zu finden, was dem Geschmack eines Anfang Zwanzigjährigen genügt, der sich bisher von Nutella-Brot, Keksen, Nudeln und Pizza ernährt hat. Aber davon ein anderes Mal. Diese Woche wollte ich ihm einfach nur einen schwesterlichen Keksvorrat mitgeben, denn Kekse helfen ja bekanntermaßen in allen Lebenssituationen, und da solche göttlichen Ausgaben wie dieser Karamell-Keks für ihn nicht mehr in Frage kommen, habe ich einfach mein Standard-Cookie-Rezept zur Hand genommen und abgewandelt. Und siehe da: Die Cookies schmecken auch mit Margarine hervorragend. Dass weder Butter noch Ei im Teig ist, merke ich nur beim zweiten Hinschmecken und eigentlich ist nur die veränderte Konsistenz gegenüber einem Teig mit Ei spürbar. Coole Sache!

Vor einem Jahr: Feuilleté mit Ziegencamembert und Birnen

Vor zwei Jahren: Power-Brot

Vegane Chocolate-Chip-Cookies

Ergibt 2 Bleche Kekse

  • 200 g Herbbitter-Schokolade (Die hat etwas weniger Kakaoanteil als Zartbitter, dafür mehr Kakaobutter und hat deshalb einen besseren Schmelz, ist aber immer noch vegan.)
  • 350 g Weizenmehl 550
  • 1 TL Backpulver
  • 1,5 TL Salz (Bei mir wurden es 2 und ich fand’s ziemlich geil. Salz braucht der Keks.)
  • 150 g Puderzucker (Nach einem schweren Umrechnungsfehler bei einer Torte habe ich eine ganze Palette Puderzucker in der Kammer stehen und der muss weg. Es geht natürlich auch normaler weißer Zucker.)
  • das Mark einer Vanilleschote
  • 250 g weiche Margarine (Ich habe nach einigen Recherchen Becel genommen. Das wichtige ist, dass sie guten, vollen, butterähnlichen Geschmack haben muss.

Vorbereitung. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Wer nur eins hat, legt ein zweites Blatt Backpapier auf der Arbeitsfläche aus und bäckt die Kekse später in zwei Fuhren. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Schokolade grob hacken.

Den Teig mischen. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. In einer zweiten Schüssel Zucker, Vanille und Margarine cremig rühren. Die Mehlmischung dazugeben und mit einem großen Holzlöffel oder Gummispatel unterheben. Bevor der Teig ganz zusammenkommt, die Schokolade dazugeben und dann alles zu einem Teig zusammenbringen.

Kekse formen und backen. Mit einem Esslöffel Teigportionen abstechen, je zwischen den Handflächen zu Kugeln rollen, dann etwas platt drücken und auf beide Bleche setzen. 9-11 Minuten backen. Wichtig: Die Kekse sollten kaum Farbe annehmen, sonst schmecken sie trocken; also lieber zu kurz als zu lang drin lassen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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