Kuchen

Schwedischer Schokoladenkuchen

12. Mai 2016

Für diesen Sommer habe ich zwei Projekte: und zwar zwei Hochzeitstorten. Ich bin begeistert und bin ganz im Fieber – seit Wochen schon recherchiere ich Rezepte, lese mir neue Techniken an und stöber durch’s Internet nach schönen Deko-Ideen. Jedenfalls hat mich die erste Braut zu einem Brunch eingeladen, letztes Wochenende, um uns zu besprechen. Herrlich war es, bei dieser frühsommerlichen Luft, die durch die Fenster strömte, bei Kaffeeduft und guter Gesellschaft über Torten zu philosophieren.

Wie es mit der Hochzeitstorte weitergeht, werde ich sicherlich bald schreiben, aber jetzt geht es erstmal um einen etwas einfacheren – aber nicht weniger leckeren – Kuchen, den ich zum Brunch mitgebracht habe. Eigentlich hatte ich den festen Plan, morgens eine flinke Schokoladen-Tarte zu backen; aber am Samstagabend habe ich durch mein neues Backbuch von Trine Hahnemann gestöbert und musste einfach diesen Schokoladenkuchen nachbacken, der schlichtweg zum Anbeißen aussah. Dummerweise hatte ich weder genug Butter noch Sahne im Kühlschrank, aber mit ein bisschen Improvisation ist der Kuchen ein ganzer Erfolg geworden. Fluffig und locker, intensiv schokoladig, und zwischendrin ruft ein kleiner Hauch Kokos und eine stärkere Note Mandel.

Das Buch ist im Übrigens sehr empfehlenswert: ganz liebevolle Texte, schlicht-skandinavisch gestaltete Seiten und wunderbar atmosphärische Fotos.

Vor einem Jahr: Schoko-Kringel zum Frühstück und Karamell-Kekse

Vor zwei Jahren: Zucchini-Pancakes und das einfachste und schnellste Brot ever

Schwedischer Schokoladenkuchen

Adaptiert aus Trine Hahnemann – Skandinavisch Backen

  • 200 g Butter (oder 100 g Butter + 100 ml Sonnenblumenöl)
  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 4 Eier, Größe M
  • 100 g brauner Zucker
  • 150 g Dinkelmehl Type 603
  • 2 TL Backpulver
  • 2 EL Backkakao
  • 50 g Kokosraspel
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 200 ml Sahne (oder Milch)

Für die Glasur:

  • 150 g Zartbitterkouvertüre
  • 80-100 g Mandelblättchen

Ofen + Form vorbereiten. Eine Springform mit 26 cm Durchmesser ausbuttern. Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Teig zubereiten. Butter und Schokolade in einem Wasserbad schmelzen, dabei immer wieder rühren; dann zur Seite stellen. Währenddessen Eier trennen und Eiergelbe mit Zucker schaumig rühren, bis die Masse hell geworden ist. Die Eiweiße steif schlagen. Mehl, Backkakao und Backpulver in eine Schüssel sieben, dann Kokosraspel und gemahlene Mandel dazugeben und untermengen. Nun die Schokoladen-Masse mit der Eigelb-Masse vermengen. Die Mehl-Mischung und die Milch bzw. Sahne nun abwechselnd in den Teig rühren. Anschließend das Eiweiß unterheben.

Backen. Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und in den Ofen schieben. Nach der Stäbchenprobe sollte nichts mehr am Stäbchen kleben – Trine Hahnemann schreibt eine Backzeit von 50 Minuten, bei mir waren es 25. Also ist das wohl ofenabhängig, wie eigentlich immer. Den Kuchen dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Glasur + Deko herstellen. Während der Kuchen auskühlt, die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett bei kleiner bis mittlerer Hitze bräunen. Wenn der Kuchen kalt ist, die Kouvertüre in einem Wasserbad schmelzen und gleichmäßig von der Mitte her auf den Kuchen geben. Gegebenenfalls mit einem großen Löffel an die Ränder streichen, sodass sie an einigen Stellen am Kuchen herunter läuft. Zum Schluss die Mandelblättchen darauf verteilen. Fertig! Obwohl es sicherlich angemessen wäre, den Kuchen erst dann zu essen, wenn die Glasur ganz fest ist, schmeckt auch schon vorher sehr fein.

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1 Comment

  • Reply Casa Selvanegra 31. Mai 2016 at 22:55

    Der sieht ja wahnsinnig lecker aus
    xoxo & liebste Grüße 💙
    Sina von https://CasaSelvanegra.com

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