Desserts, Frühstück & Brunch

Breadpudding

5. November 2015

Was für eine herrliche Köstlichkeit Breadpudding doch ist! (Ehrlichgesagt weiß ich gar nicht, ob es dafür einen deutschen Begriff gibt … in Süddeutschland sagt man wohl Scheiterhaufen dazu, aber das ist mir sehr fremd. Dann doch lieber Breadpudding. Oder vielleicht einfach Brotpudding.) Jedenfalls habe ich Breadpudding das erste Mal bei einem Brunch im Mövenpick Restaurant in Potsdam gegessen und war total von den Socken, aber es hat trotzdem Jahre gebraucht bis ich selbst einen gebacken habe. Dieser ist mit Äpfeln, Rosinen und Herbst-Gewürzen ausgestattet, aber im Endeffekt kann man durch anderes Obst oder Gewürze alles daraus machen und jedem Geschmack und jeder Jahreszeit anpassen.

Brotpudding

Adaptiert von Rachel Ellen aus Bake

  • 2 große Äpfel
  • ca. 100 g weiche Butter
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Messerspitze gemahlener Ingwer
  • 1 Messerspitze gemahlene Muskatnuss
  • 12 Scheiben Weißbrot oder Weißtoast
  • 2 Hand voll Rosinen
  • 400 ml Schlagsahne
  • 300 ml Milch
  • 4 Eier
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt

Äpfel. Die Äpfel schälen, entkernen und in feine Scheiben schneiden. Wer so ein cooles Apfel-Gerät hat wie oben: Jetzt ist sein Moment gekommen! 25 g Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen, dann Zimt, gemahlenen Ingwer und Muskatnuss unterrühren. Äpfel dazugeben und umrühren, bis die Scheiben von allen Seiten von der Gewürzbutter bedeckt sind.

Brot. Von den Brot- oder Toastscheiben die Rinde abschneiden. Eine Auflaufform von ungefähr 20 x 23 cm (meine war etwas größer) ausbuttern. Mit der restlichen Butter die Brotscheiben von je einer Seite buttern. Vier Scheiben Brot nebeneinander in die Form legen, dann mit der Hälfte der Rosinen und Apfelscheiben belegen, dann eine Schicht Brotscheiben und so weiter. Wenn die Form sehr viel größer ist, kann man einfach nur zwei Schichten machen und die gesamte Füllung zwischen die Brotscheibenlagen geben. Ich habe zwei Schichten gemacht und die Hälfte der Füllung obenaus getan – das sieht hübscher aus, verbrennt aber auch leichter, man muss also besser drauf aufpassen.

Pudding. Milch und Sahne in einem kleinen Topf gerade bis zum Siedepunkt bringen. In der Zwischenzeit die Eier mit Zucker und Vanille verschlagen. Die Milch etwas abkühlen lassen und dann die Eimasse unter schnellem (!) Schlagen unter die Milch rühren – wenn nicht genug kühle Luft eingeschlagen wird, stockt das Ei und das wollen wir nicht. Alternativ kann man erst etwas heiße Milch zu Eimasse geben, dass es sich an die Temperatur gewöhnt, und dann das Ganze in den Milch-Topf geben; ich finde das etwas umständlich. Die fertige Mischung über das Brot in die Form gießen und das Brot unterstuken, sodass wirklich alles mit der Milchmischung vollgesogen ist. Mit Alufolie bedecken und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben.

Backen. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Form in eine größere Form stellen oder auf ein tiefes Backblech. So viel kochendes Wasser in die größere Form gießen, dass die kleinere bis zur Hälfte im Wasser steht. Die Folie abnehmen, aber noch nicht wegschmeißen; eine Stunde backen. Zwischendrin immer mal schauen, ob noch genug Wasser in der größeren Form ist, und falls der Pudding oben zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken. Etwas abkühlen lassen und mit Vanillesoße oder -eis servieren.

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