Herzhafte Tartes & Snacks

Spinat-Tarte

2. November 2015

Letzte Woche gab es bei uns Pasta mit Spinat in einer zarten Gorgonzola-Sauce und wir waren so begeistert, dass ich das Rezept kurzerhand tartisiert habe. Einige Tage später gab es also das gleiche als Tarte mit einem frischen Salat. Himmlisch! Die Geschmäcker sind fein ausgewogen, es gibt einen Hauch Gorgonzola irgendwo im Abgang, leicht gedünsteten Spinat, eine leicht würzige cremige Sauce und das alles auf einem geschmackvollen knusprig-buttrigem Teig.

Spinat-Tarte

Teig:

  • 160 g Dinkelmehl Type 1050
  • 80 g Walnusskerne, mittelfein gehackt
  • 1/2 TL Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 100 g kalte saure Sahne

Füllung:

  • 250 g frischer Blattspinat (am besten Babyspinat)
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 120 ml Weißwein
  • 100 g saure Sahne
  • 100 g Schmand
  • 120 g Gorgonzola
  • Muskat
  • Salz und Pfeffer
  • 2 Eier

Teig. Mehl, gehackte Walnüsse und Salz in einer Rührschüssel vermengen. Die kalte Butter in kleinen Stücken dazugeben und mit einem pastry cutter oder einer Gabel unterarbeiten, sodass ca. Erbsen-große Butterflocken im Mehl erkennbar sind. Die saure Sahne dazugeben und mit einem großen Holzlöffel oder einem Gummispatel unterarbeiten, sodass der Teig gerade zusammenkommt. Wichtig ist dabei, dass die Butterflocken erhalten bleiben und nicht ganz ins Mehl eingearbeitet werden, also muss in wenigen flinken Bewegungen gearbeitet werden. Den Teig zu einer Scheibe formen, in Frischhaltefolie einwickeln und eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.

Spinat. Den Spinat waschen und abtropfen lassen, dann mit dem Wasser, was noch an den Blättern ist, in eine beschichtete Pfanne ohne Fett geben und auf kleiner Flamme mit Deckel kurz dünsten bis er etwas zusammenfällt (aber bitte nicht totkochen, er soll noch Biss haben). Mit Saft in eine Schüssel geben und beiseite stellen.

Füllung. Die Zwiebeln fein hacken und auf schwacher Hitze golden dünsten. Mit Weißwein ablöschen; wenn der Alkohol verdampft ist, Schmand, saure Sahne und Gorgonzola dazugeben und unter gelegentlichem Rühren schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und so lange einkochen lassen, bis die Sauce cremig und etwas dickflüssiger ist. Feuer ausmachen und stehen lassen. Wenn er etwas abgekühlt ist, die beiden Eier in einer kleinen Schüssel verschlagen und anschließend unter die Sauce mixen bis die Masse homogen ist.

Teig blind backen. Eine Tarteform mit 25 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen oder einfetten und ausmehlen. Überschüssiges Mehl abklopfen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und zwischen zwei langen Stücken Frischhaltefolie mit dem Nudelholz auf ca. 29 cm ausrollen. Eine der Folie abmachen und den Teig in die Form legen, sodass die zweite Folie nun oben ist – mit deren Hilfe das genaue Formen des Rands ganz unkompliziert und ordentlich machbar ist. Mit dem Daumen nun also einen Rand formen und den über die Form ragenden Teig einarbeiten. Die Folie entfernen, den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen und 10 Minuten in den Tiefkühler geben, sodass die Butter im Teig wieder fest werden kann. Backofen auf 180°C vorheizen. Danach mit einem Blatt Backpapier auslegen und mit Linsen oder anderen Hülsenfrüchten füllen; 15-20 Minuten backen bis sich der Teigrand trocken anfühlt. Kurz abkühlen lassen, dann das Backpapier an den Ecken hochnehmen.

Tarte füllen. Den Spinat halbwegs gleichmäßig auf dem Teig verteilen, dabei kann er aber in kleinen Flöckchen bleiben. Nun die Ei-Masse daraufgießen ca. 35 bei 180°C backen bis die Masse in der Mitte der Tarte fest und golden ist.

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