Torten

Himbeer-Schmand-Torte

29. August 2015

Schon wieder ein Jahr mehr, meine Güte, geht das schnell! Eh ich mich versehe, werde ich 30 sein und das ist alles zu Ende … sagt man zumindest. Aber bevor es so weit ist, mache ich mir darüber einfach keine Sorgen und wende mich den schönen kleinen Dingen des Lebens zu. So habe ich mich entschieden, eine Geburtstagstorte für mich selbst zu backen. Was für eine fantastische Idee, das sollte ich wirklich öfter machen. Nicht nur am Geburtstag, sondern auch so, einfach mal zwischendurch. Oder wir führen ein, dass jeder zwei- oder dreimal im Jahr Geburtstag hat, wie Findus von Peterson und Findus, der – soweit ich mich erinnern kann – vier mal im Jahr Geburtstag hat. Apropos, man könnte auch mal eine Pfannkuchentorte backen, das kommt gleich auf die Liste. Die hat Peterson nämlich für Findus gebacken und als Kind fand ich die Bilder davon so vorzüglich, dass mir das Wasser im Mund zusammen gelaufen ist. Aber in jedem Fall sollte man die Torte mit Familie und Freunden teilen, nur dann macht Geburtstag richtig Spaß.

Da ich kein Freund von Gelantine bin, gibt es eine Schmandcreme mit Agartine. Ich finde die Verwendung etwas aufwändiger, aber es funktioniert ganz gut, wenn man vorher in Ruhe die Packungsbeilage gelesen hat und das Rezept und flink arbeitet. Die Himbeer-Masse ist technisch gesehen eine rote Grütze und lässt sich deshalb zwar schneiden, aber nicht mit so einer schicken Kante wie Gelantinemassen. Ich finde das okay.

Diese Torte zu backen dauert seine Zeit, bitte das Rezept sorgfältig durchlesen. Am besten bäckt man sie am Tag vor dem Verspeisen. Das Schmand sollte man ca. 2 Stunden vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen.

Vor einem Jahr: Johannisbeer-Nektarinen-Tarte

Himbeer-Schmand-Torte

Adaptiert von Hefe und mehr

Für den Boden:

  • 3 Eier
  • 60g Wasser
  • 60g Öl
  • 70g Zucker
  • Abrieb von 1 Zitrone
  • 120g Mehl
  • 2 TL Weinstein-Backpulver
  • 1 Prise Salz

Für die Schmand-Creme:

  • 200 ml Milch
  • 140 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 2 Tütchen Agartine (gibt es im Bioladen/Reformhaus und sogar in manchen Reichelt/Edeka)
  • 400 g Schmand
  • Saft von 1 Zitrone
  • 400 g Sahne

Für die Himbeer-Masse:

  • 500 g TK-Himbeeren
  • 250 ml roter Fruchtsaft, am besten mit Beerenanteil
  • 70 g Zucker
  • 50 g Stärke

Vorbereitung. Das Schmand zwei Stunden vor der Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen. Die Himbeeren auftauen lassen. Den Ofen auf 180°C vorheizen, eine Springform mit 26 cm Durchmesser einfetten.

Teig. Eier trennen. Eiweiße steifschlagen. Die Eigelbe mit Öl, Wasser, Zucker und Zitronenschale schaumig rühren, Mehl, Salz und Backpulver daraufsieben und unterheben. Nun das Eiweiß unterheben. In die Form geben und ca. 20 Minuten hellgol backen. Abkühlen lassen, aus der Form lösen und auf eine Tortenplatte und in einen Tortenring legen.

Creme. Milch mit Zucker und der ausgekratzen Vanilleschote und der Agartine in einen Topf geben und sprudelnd aufkochen lassen. Dabei schön rühren und ein oder zwei Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und unter ständigem und flotten Rühren in kleinen Mengen das Schmand dazugeben. Die kleinen Portionen sind wichtig, damit nichts klumpt. Also immer schön rühren. Den Zitronensaft dazugeben und weiterrühren bis die Masse glatt ist. Jetzt die Sahne steif schlagen. Wenn die Schmand-Masse ca. 35 °C erreicht hat (wer kein Thermometer hat, kann mit dem Finger fühlen – es soll sich weder kalt noch warm anfühlen), die Sahne unterheben. Gleich in den Tortenring gießen und glattstreichen. Kaltstellen für mindestens vier Stunden, am besten über Nacht.

Himbeer-Belag. Den Fruchtsaft zusammen mit dem Saft der aufgetauten Himbeeren und dem Zucker aufkochen lassen, Stärke dazusieben und unter Rühren nochmals aufkochen lassen bis die Masse eindickt. Vom Herd nehmen. Die Himbeeren unterheben, dann die Masse in den Tortenring füllen. Ganz erkalten lassen, mindestens zwei Stunden.

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