Kuchen

Johannisbeer-Apfel-Kuchen

1. Dezember 2014

Hier kommt ein kleiner Gruß vom Sommer, auch wenn uns die Winterkälte schon überrollt hat. Es ist tatsächlich Dezember! Und es ist tatsächlich schon … wie lange … viel zu lang her, dass ich ein Rezept geschrieben habe, oder gar Fotos beim Backen geschrieben habe. So eine Schande! Dieser feine Apfel-Johannisbeer-Kuchen ist tragisches Opfer von meiner Blog-Abstinenz geworden – die Fotos schmoren schon seit August in den Entwürfen, die Armen. Aber wenigstens jetzt erblicken sie das Licht der Welt.

Johannisbeer-Apfel-Kuchen

Für den Boden:

  • 125 g Zucker
  • 200 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 125 g weiche Butter
  • 3 Eier
  • etwas Milch
  • 2-3 Äpfel, ich mag Boskoop am meisten, aber jede andere Sorte ist ebenso gut

Für die Creme:

  • 500 g Johannisbeeren
  • 100 g Zucker
  • 100 g Schmand oder Crème Fraîche
  • 200 g Sahne
  • 7 Blatt Gelantine

Vorbereiten. Die Johannisbeeren von den Rispen zupfen. (Das saut unter Umständen ganz schön und Johannisbeersaft färbt teuflisch – auch wenn ich kein Fan von Schürzen bin, ist meine dann doch zum Einsatz gekommen. Und weil das Ganze ziemlich dauern kann, habe ich mir einfach eine Folge New Girl angemacht.) Die Äpfel schälen, entkernen und in schmale Spalten schneiden. Eine Springform mit 26 cm Durchmesser buttern. Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Der Teig. Zucker, Mehl, Salz und Backpulver in einer Rührschüssel vermengen. Die Butter und die Eier dazugeben und mit dem Rührgerät so lange rühren, bis ein cremiger Teig entstanden ist, der zähl vom Löffel fällt. Falls er zu fest ist, etwas Milch dazu geben. In die vorbereitete Springform gießen. Die Apfelspalten in Kreisen eng aneinander auf den Teig legen und etwas eindrücken.

Backen. Bei 180°C ca. 30 Minuten backen; Garprobe machen. Den Kuchen herausnehmen und abkühlen lassen.

Die Creme. Die Gelatine nach Anleitung einweichen. Einige schöne Johannisbeeren beiseite legen. Johannisbeeren in 100 ml Wasser kochen bis sie matschig und verkocht sind. Beeren pürieren und durch ein Sieb streichen. Die Schalen und Kerne wegschmeißen. Gelatine in dem heißen Püree auflösen und gut vermengen, dann kalt stellen, aber im Aufe behalten. Wenn sie zu gelieren beginnt (das dauert etwas, in meinem Kühlschrank etwa 20 Minuten – aber jeder Kühlschrank ist anders!), den Schmand unterrühren, die Sahne steif schlagen und unterheben. Auf den fertig gebackenen Teig geben und im Kühlschrank kalt werden lassen.

Und fertig. Erst, wenn der Kuchen ganz kalt geworden ist, servieren – vier Stunden braucht er mindestens. Mit einigen Johannisbeeren dekorieren und eventuell mit Sahne servieren.

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