Kekse & süße Happen

Blaubeer-Zitronen-Cookies

14. Juni 2014

Jedes Mal, wenn ich meine Freundin Jana und ihren Mann besuche, bringe ich eine Ladung frisch gebackene Kekse mit. Als die Tradition begonnen hat, habe ich Schokoladen-Cookies gebacken, und sie mit einem beiläufigen „Es gibt Kekse“ auf den Küchentisch gestellt. Seitdem ist der Satz ein geflügeltes Wort geworden. Wenn ich bei Jana angekommen bin, und sie nicht gerade in der Küche ist, dekoriere ich die Kekse auf einem Teller oder in einer Schale, und wenn sie hereinkommt, rufe ich ihr „Es gibt Kekseee!“ entgegeben, aber Berlinerisch ausgesprochen, sodass das E fast schon wie ein Ö klingt. Lachend reißt Jana dann die Arme hoch und ruft ebenfalls „Es gibt Keksöö!“ und wir kichern noch eine Weile weiter, eh wir uns bei Kaffee und Keksen an den Tisch setzen. Morgen geht es endlich los und diesmal sind es Blaubeer-Zitronen-Kekse geworden, ganz frisch und sommerlich, wie sich das gehört.

Blaubeer-Zitronen-Cookies

adaptiert von Baker Betty

ergibt ca. 30 Kekse

  • 200 bis 250 g frische Blaubeeren
  • 225 g weiche Butter
  • 225 g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • Abrieb und Saft von 1 Bio-Zitrone
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 390 g Mehl

Vorbereiten. Die Blaubeeren waschen und trocken tupfen. Dazu ein Küchenhandtuch auf die Arbeitsfläche legen, die Blaubeeren auf eine Hälfte geben, mit der anderen Hälfte zudecken und mit leichten Kreis- und Tupfbewegungen mit der Hand trocknen. Ein Backblech (oder drei, wer so viele hat) mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 175°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Der Teig. Butter und Zucker in einer Rührschüssel cremig rühren. Eier, Vanilleextrakt, und Zitronenabrieb und -saft dazugeben und auf mittlerer Stufe schaumig rühren. In einer zweiten Schüssel (am besten eine, die nicht sehr weit ist, oder ein Messbecher) Salz, Natron, Backpulver, Zimt und Mehl mit einem Löffel oder Gummispatel verrühren. Die Mehlmischeung nach und nach zu der Butter-Zucker-Mischung geben und mit Knethaken oder einem Gummispatel vermengen, bis der Teig zusammengekommen ist. Mit einem Gummispatel die Blaubeeren unterheben; vorsichtig, sie sollten möglichst intakt bleiben.

Backen. Mit Hilfe von zwei Esslöffeln kleine Teigportiönchen abnehmen und 12 davon in gleichmößigem Abstand auf ein Blech  platzieren.* Wer mehrere Backbleche hat, kann gleich den ganzen Teig aufteilen. Insgesamt kommen dabei ungefähr 30 Kekse heraus.  Die Bleche nacheinander ca. 10 bis 13 Minuten backen, sodass der Boden der Kekse Farbe annimmt, die Oberfläche jedoch nicht. Abkühlen lassen, bevor sie vom Blech genommen werden, sonst zerbrechen sie leicht.

* Hier eine geprobte 1-Blech-Taktik, die trotzdem relativ zeitsparend ist: Wenn das erste Blech im Ofen ist, ein Blatt Backpapier auf der Arbeitsfleche auslegen und wie gewohnt mit 12 Teigportiönchen belegen. Wenn das erste Blech aus dem Ofen kommt, zwei Minuten warten, dann das daraufliegende Blatt Backpapier mit den daraufliegenden Keksen vorsichtig über die abgeflachte Seite des Backbleches auf ein Küchenrost ziehen. Das Blatt Backpapier mit dem rohen Teig über die gleiche Seite daraufziehen und ab in den Ofen. Das Ganze mit der dritten Ladung wiederholen.

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